Umweltschonende und zügige Info in städtischen Kindertagesstätten durch KiTa-Info-App

Neue Wege gehen die städtischen Kindertagesstätten (KiTa) in der Kommunikation mit den Eltern. Nachrichten und Termine erhalten Familien zukünftig über eine KiTa-Info-App. Vorteile sind dabei unter anderem die zügige Information und mit dem Ende der Zettelwirtschaft auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Die KiTa-Leitungen Claudius Börgerding und Janina Benner erwarten gemeinsam mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel deutliche Arbeitserleichterungen. Familien des Hachenburger Kinderhauses und des Lieblingsplatz Hachenburg erhalten Nachrichten und Termine ab sofort per Smartphone-App. Die KiTa-Info-App helfe den Eltern, besser und direkter informiert zu sein. Selbstverständlich ersetze die App in keiner Weise das persönliche Gespräch zwischen Eltern und Erzieher/-innen.

Oft nutzten Elternkreise Facebook- oder WhatsApp-Gruppen, um sich zu organisieren und Informationen auszutauschen. Im Vergleich zu diesen Diensten ist die Kita-Info-App datenschutzrechtlich absolut sicher und DSGVO-konform. Die Daten werden nicht kommerziell von Dritten genutzt und es werden keine persönlichen Handynummern wie bei WhatsApp-Gruppen preisgegeben.

Stadtbürgermeister Stefan Leukel und die Kindertagesstättenleitungen freuen sich, dass mit der App auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird. Die Kitas sparen dadurch Papier, Druckerkosten und vor allem Zeit. Davon profitieren vor allem die Kinder. Wenn weniger Bürokratie anfällt, bleibt mehr Zeit für pädagogische Arbeit. Die Kosten für die Kita-Info-App amortisieren sich fast vollständig durch Materialeinsparungen.

Der Service ist für alle Eltern kostenlos und steht ab sofort zur Verfügung. Näheres erfahren die Eltern in der Kindertagesstätte bei Claudius Börgerding und Janina Benner und deren Teams.

Digitaler Hachenburger Adventskalender 2020

Alle Jahre wieder… Plätzchenduft, helle Lichter, leuchtende Kinderaugen, Krippenfiguren, Glühwein. All das und noch vieles mehr macht für uns die Weihnachtszeit so besonders und einzigartig. Oft sind es die kleinen Dinge, mit denen wir uns den Weihnachtszauber nach Hause holen können.

Doch viele, für uns eigentliche selbstverständliche Bräuche, wie etwa der Weihnachtsmarktbesuch, die Weihnachtsfeier, das Vorsingen im Seniorenheim oder die große Nikolausfeier im Kindergarten müssen dieses Jahr leider ausfallen.

Die Koordinatorinnen des Städtischen, des Katholischen sowie des Evangelischen Familienzentrums haben sich daher Gedanken gemacht, wie sie in diesem Jahr den Menschen in Hachenburg und Umgebung eine kleine Freude bereiten könnten. Aus dem Gedanken heraus etwas anzubieten, das den meisten frei zugänglich ist, entstand die Idee des „Digitalen Hachenburger Adventskalenders 2020“.

Ab dem 1. Dezember kann jeder täglich ein virtuelles Türchen öffnen und sich auf bunte und abwechslungsreiche Impulse für die Weihnachtszeit freuen. Hierzu scannt man einfach den QR-Code mit seinem Smartphone und gelangt automatisch zu der Homepage. Alternativ findet man den Link auf der Seite des Katholischen Familienzentrums: www.kath-familienzentrum-hachenburg.de oder auf der Seite des Ev. Familienzentrums: https://evangelisch-in-hachenburg.ekhn.de/startseite/familienzentrum.

 

Das Städtische, das Katholische sowie das Evangelische Familienzentrum Hachenburg wünschen allen eine besinnliche und fröhliche Advents- und Weihnachtszeit!

#St.Martinzuhause

Hachenburger Kinderhaus verabschiedet 25 Vorschulkinder bei Picknick im Burggarten

Am Mittwoch, den 12.08.2020 verabschiedete das Hachenburger Kinderhaus 25 Vorschulkinder bei einem Abschiedspicknick im Burggarten. Die Wünsche der Vorschulkinder standen auch diesmal bei den Planungen im Fokus. Eine kleine Hürde: die Hygienevorgaben zur COVID - 19 Pandemie. Ein Planungsteam aus allen Vorschulkindern und vier Erzieherinnen organisierten und setzten gemeinsam um. Die Köpfe rauchten!

Bei einem der vielen Gesprächen kam eine Idee einer Erzieherin: Die Picknickkonzerte der Hachenburger Kulturzeit sind immer so schön. Das wäre doch auch was für uns?! Nach Rücksprache mit den Kulturzeit- Kolleginnen und Kollegen, einer kleinen Terminverschiebung der Verabschiedung fand mit Unterstützung des Bauhofes der Stadt Hachenburg ein Abschiedspicknick statt. Die Veranstaltung startete mit einem Begrüßungslied und einem afrikanischen Lied, unterstützt durch den Musikpädagogen Daniel Diestelkamp (Kunsthaus Wäldchen) und Worten von Claudius Börgerding, Leiter des Kinderhauses: „Mit einem lachendem und einem weinenden Auge treffen wir uns heute hier im Burggarten. Ein bedeutsamer Lebensabschnitt liegt hinter Euch und ab nächste Woche steht ein genauso aufregender und spannender vor Euch.

Wir möchten uns bei Euch und bei Euren Eltern für die gemeinsame Zeit und das Vertrauen bedanken. Wir werden Euch vermissen und freuen uns schon jetzt, bei einem Wiedersehen Geschichten aus Euren Leben zu erfahren.“ Detlef Nink (Beigeordneter der Stadt Hachenburg / Ortsvorsteher Altstadt Hachenburg), bedankte sich bei den Eltern und den Erzieherinnen für die gemeinsam geleistete Arbeit zum Wohle unserer Kinder und wünschte allen einen guten Start in der Schule.

Nach einem Mitmach- Tanzsong auf den Picknickdecken, fand der offizielle Teil -einen doch recht schnellen Abschluss aufgrund des Wetters- im gemeinsamen Singen des Liedes „Ich bin schon groß!“ und Steigenlassen von bunten Bio – Luftballons.

Neue Wege ...

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, 

die Schließung des Kinderhauses trifft uns alle sehr. Uns fehlt der persönliche Kontakt zu unseren Familien. 

Digitalisierung kann dies nicht ersetzen aber einen anderen Raum schaffen, in Kontekt zu bleiben. 

Das "Digitalisierung- Team" des Kinderhauses hat dafür ein Padlet eingerichtet. 

Auf diesem erhalten Sie neue Informationen, Tipps und Tricks und den Kontakt zu uns :) 

Bitte Folgen Sie dem folgenden Link oder QR- Code. 

Das Passwort erhalten Sie bei uns im Kinderhaus. 

Herzliche Grüße 

Das Kinderhaus- Team 

https://de.padlet.com/hachenburgerkinderhaus/jw6setnqu3fltmx8  

Aktion „Außengelände Winterfit“ im Hachenburger Kinderhaus

Hachenburg. Der Herbst bescherte dem großzügigen Außengelände des Kinderhauses reichlich Arbeit. Deshalb „rauschten“ am Samstagmorgen, den 23.11.2019 Kinder mit Ihren Eltern an - bewaffnet mit Laubbläsern, Laubrechen, Rosenscheren, Schubkarren, Handschuhen und vielem mehr -, um die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Trotz des Kraftaktes brachte das „Aufräumen“ viel Spaß für „klein & groß“. Alle arbeiteten Hand in Hand.

Nach einer Stärkung am Mittag wurden letzte Kraftreserven mobilisiert, um die restlichen riesigen Laubhaufen und abgeschnittenen Äste mit Schubkarren wegzufahren. Als Ergebnis zeigte sich das Kinderhausaußengelände im winterfitten Glanz.

Einen herzlichen Dank an allen kleinen und großen Helfer .

 

 

 

Hörgenuss mit bunten Boxen und Figuren für die Jüngsten jetzt neu in der Stadtbücherei Werner A. Güth

Nun gibt es sie auch in der Stadtbücherei in Hachenburg, die kleinen knuffigen Hörspielfiguren. Die sogenannten Tonies sind magnetische Hartgummi-Figuren, die auf einen digitalen Würfel, die Toniebox, gestellt werden. Die Box erkennt die Figur, lädt das passende Hörspiel per WLAN und schon kann der Hörgenuss beginnen. Sind die Informationen einmal auf der Box gespeichert, kann man sich überall, auch ohne WLAN, die Inhalte anhören.

 

Wie toll die neuen Tonies sind, davon konnten sich zuerst Kinder aus der Hachenburger Kindertagesstätte Kinderhaus zusammen mit Stadtbürgermeister Stefan Leukel in der Bücherei überzeugen. Tanja Wolf vom Büchereiteam entführte die Gruppe in die Welt der Tonies, die von den Kindern in einer Schatzkiste entdeckt und auch gleich ausprobiert werden konnten. Die Kinder waren begeistert und freuten sich, dass jedes Kind eine Figur zur Ausleihe für das Kinderhaus aussuchen durfte. Dazu wurde natürlich auch eine Toniebox zum Abspielen ausgeliehen. Alle jubelten, weil das Hörspielvergnügen nun im Kinderhaus weiter gehen kann.

 

Ab sofort steht das umfangreiche Tonie-Angebot allen Büchereinutzern zur Verfügung. Die Handhabung des modernen Audio-Systems ist einfach und intuitiv, so dass auch schon die Jüngsten es selbstständig bedienen können. Zerkratzte CDs gehören hierbei der Vergangenheit an. Die niedlichen Figuren stellen jeweils einen Kinderbuchhelden dar und machen die Hörgeschichten „anfassbar“. So können die Geschichten gleich nachgespielt oder sich mit den Figuren eigene Abenteuer ausgedacht werden. Dabei regen die Rollenspiele die Fantasie und Kreativität der Kinder an. Die über 140 Tonie-Figuren und die 5 Tonie-Boxen sind, wie auch die anderen Hörmedien in der Bücherei, für 2 Wochen ausleihbar.

 

Um das neue Medienangebot in so großem Umfang einführen zu können, hatte die Stadtbücherei einen Antrag auf Landesförderung gestellt, so Büchereileiterin Delya Gorges. 1.100 € Landesmittel wurden vom Landesbibliothekszentrum bewilligt, die zusätzlich zu Geldern aus dem Medienetat der Bücherei in das Projekt fließen konnten.

 

 

 

 

Kirmes 2019: Traditionspflege im Hachenburger Kinderhaus

Das bevorstehende Kirmeswochenende regte Kinder und Erzieher_innen im Kinderhaus an, sich mit Ursprung, Tradition und Brauchtum der Kirmes zu befassen. Dass sich das Fest von der Kirchweih ableitet und es früher keine Zeitung gab, erschien den Kindern doch etwas sonderbar. Aufgefallen war einem Kind die Besonderheit der Bekleidung, die es an einen Lokomotivführer aus dem Bilderbuch erinnerte.

Anschließend sang man, unterstützt von Kirmesgesellschaftsmitglied Andreas Ellert und seinem Akkordeon, traditionelle Kirmeslieder (Neckerei). Gemeinsam wurde dazu geschunkelt. Die Lieder zur Kirmes sind überwiegend in Mundart verfasst und daher nicht so leicht mitzusingen. Gut, dass der Dialekt in der Kirmesgesellschaft gepflegt und überliefert wird.

Mit vielen neuen Erkenntnissen über das „große“ Fest in der Stadt konnte die Kirmes 2019 starten und tüchtig mitgefeiert werden.

Hui Wäller ? - Allemol !

In der folgenden Woche wird es zum regelmäßig stattfindenden Frühstücksbuffet, ein traditionelles Kirmesfrühstück mit Brezeln, Ischeln und Pflaumenmus für die Kinder geben.

 

Hachenburger Kinderhaus verabschiedet 26 Vorschulkinder

Hachenburg. Am Freitag, den 09.08.2019 verabschiedete das Hachenburger Kinderhaus 26 Vorschulkinder bei einer großen Feier mit 150 geladenen Gästen.

Klar stehen da die Wünsche der Vorschulkinder im Fokus und die Planung wurde ganz ihnen überlassen. Ein Planungsteam aus allen Vorschulkindern und vier Erzieherinnen organisierten und setzten gemeinsam um. Die Veranstaltung startete mit einem Begrüßungslied, unterstützt durch den Musikpädagogen Daniel Diestelkamp (Kunsthaus Wäldchen) und Worten von Claudius Börgerding, Leiter des Kinderhauses:

„Mit einem lachendem und einem weinenden Auge treffen wir uns heute hier im Turnraum des Kinderhauses. Ein bedeutsamer Lebensabschnitt liegt hinter Euch und ab nächste Woche steht ein genauso aufregender und spannender vor Euch. Wir möchten uns bei Euch und bei Euren Eltern für die gemeinsame Zeit und das Vertrauen bedanken. Wir werden Euch vermissen und freuen uns schon jetzt, bei einem Wiedersehen Geschichten aus Euren Leben zu erfahren.“

Detlef Nink (Beigeordneter der Stadt Hachenburg), bedankte sich bei den Eltern und den Erzieherinnen für die gemeinsam geleistete Arbeit zum Wohle unserer Kinder und wünschte allen einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt. Nach einem Theaterstück „Der Ernst des Lebens.“ inszeniert von den Vorschulkindern, fand der offizielle Teil im Turnraum seinen Abschluss im gemeinsamen Singen und Tanzen des englischen Lieds „Tuffe-Taffe“, das der Native Speaker des Kinderhauses Brendon Alley mit den Kindern eingeübt hatte.

Der Abend setzte sich mit Eltern – Kind - Spielen und einem gemeinsamen Essen fort. Leider musste das Steigenlassen von bunten Bio – Luftballons wegen des schlechten Wetters ausfallen.

 

„Von der Raupe zum Schmetterling“ unter diesem Motto erforschten die „Raupis“ des Hachenburger Kinderhauses Raupen und Schmetterlinge.

Um das ganze Projekt so lebensnah und lehrreich wie möglich zu gestalten, züchteten wir, die „Raupis“, unsere eigenen echten Raupen und beobachteten voller Spannung und Freude die Metamorphose. Besonders aufregend war es, die Kokons zu bestaunen. Neben dem Zusehen beim Aufwachsen der Schmetterlinge, gab es noch Vieles mehr zu erleben. Wir erkundeten neugierig, was Raupen und Schmetterlinge fressen, wie ihr Körper aufgebaut ist, gestalteten aus uns selbst bunte Schmetterlinge und lasen das beliebte Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle. Wir spielten Spiele und sangen gemeinsam. Die Kinder bekamen auf all ihre Fragen rund um das Thema „Raupe und Schmetterling“ Antworten. Zum Abschluss des Projektes gestaltete jedes Kind sein individuelles Erinnerungsbuch, bevor wir die Schmetterlinge Tom, Tracker, Süßi und Co. schließlich in der Natur, ihrem eigentlichen Lebensraum, wie wir während des Projektes lernten, freiließen.

Stadt Hachenburg erweitert Angebot für Familien

Hachenburg. Gemeinsam mit dem evangelischen und dem katholischen Familienzentrum wird die Stadt Hachenburg das Angebot für Familien erweitern. In einem ersten Schritt unterstützt die Stadt das evangelische Familienzentrum bei den Ferienbetreuungsangeboten in den bevorstehenden Sommerferien.

Zielsetzung des städtischen Familienzentrums ist es, ein niedrigschwelliges Angebot für Familien zu schaffen und damit die Familienfreundlichkeit der Stadt weiter zu erhöhen. Zum Angebot sollen Informationsveranstaltungen, Bildungsangebote, Ferienbetreuungen und (Groß)Eltern-Kind-Aktionen gehören. Dabei sollen die Angebote der beiden kirchlichen Familienzentren ergänzt und über eine gemeinsame Planungs- und Lenkungsgruppe aufeinander abgestimmt werden.

Die erste Aufgabe für Bilge Özcan, Koordinatorin des städtischen Familienzentrums, ist die Unterstützung des evangelischen Familienzentrums bei der Organisation und Durchführung der diesjährigen Ferienspaßaktion. Die Ferienbetreuung für die Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren findet dabei in diesem Jahr (wieder) in den Räumen des Hachenburger Kinderhauses statt.

Mit dem kommunalen Familienzentrum der Stadt soll das Angebot für Familien in Hachenburg und die Familienfreundlichkeit Hachenburgs weiter verbessert werden, so Stadtbürgermeister Stefan Leukel.

 

Hachenburg Helau

Traditionell zogen auch in diesem Jahr die Kinder der katholischen und der evangelischen Kindertagesstätte, dem Lieblingsplatz und dem Kinderhaus gemeinsam zu „Altweiber“ verkleidet und laut singend durch die Straßen der Stadt. Erstmalig in diesem Jahr waren ca. 60 Vorschulkinder mit der Aufgabe betraut, Kamellen für die jüngeren Kinder zu sammeln, die noch nicht mitgehen konnten. Neben Süßigkeiten landeten in diesem Jahr auch Gutscheine der ansässigen Bäcker für eine Laugenstange oder von Eiscafés für ein Bällchen Eis in den eigens für den Anlass geschmückten Bollerwagen.

Zum krönenden und „grölenden“ Abschluss des Tages fanden alle Kinder und Erwachsenen in einer Polonaise durch das Rathaus vorbei am Schreibtisch des Stadtbürgermeisters Stefan Leukel wieder zusammen. Weiter ging die Party am folgenden Tag mit dem Werfen der erbeuteten Kamellen, mit tanzen und feiern in den jeweiligen Kindertagesstätten.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Werbering Hachenburg und bei allen Kindertagesstätten, die diese tolle Karnevalsaktion ermöglicht haben.

 

Hachenburger Kinderhaus erhält Qualitätssiegel

Hachenburger Kinderhaus erhält Qualitätssiegel

Bildung und Gesundheit brauchen Bewegung

Kindertagesstätte „Hachenburger Kinderhaus“ in Hachenburg mit dem Qualitätssiegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet

 

In zahlreichen Kindertagesstätten ist Bewegung schon zum grundlegenden Prinzip der Entwick-lungsförderung geworden. Mit dem landesweiten Qualitätssiegel zeichnet der Verein Bewegungskindertagesstätte Rheinland-Pfalz e.V. Kindertageseinrichtungen aus, die der ganzheitlichen Förderung durch Bewegung und Spiel eine hohe Bedeutung beimessen. Das pädagogische Konzept einer Bewegungskita beinhaltet, dass die körperlich-motorische, geistige, soziale und emotionale Entwicklung der Kinder besonders durch vielfältige Angebote in Bewegung und Spiel nachhaltig unterstützt wird.

 

Die Kindertagesstätte „Hachenburger Kinderhaus“ wurde am 17.12.2018 als 121. Kindertages-stätte in Rheinland-Pfalz das landesweit anerkannte Qualitätssiegel „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ verliehen. Kita-Leitung, Herr Börgerding sowie die beiden Psychomotorikfachkräfte des Kinderhauses Larissa Gartfelder und Sabrina Wolf, freuten sich, dass sie nach erfolgreicher Erfüllung aller Qualitätskriterien das begehrte Qualitätssiegel aus den Händen von Frau Fix (Turnverband Mittelrhein) entgegennehmen durften. Frau Fix würdigte in ihrer Laudatio die Leistungen des Kita-Teams, das auf seinem Weg zur Bewegungskita nicht nur besondere Qualifikationen im Bereich „Entwicklungsförderung durch Bewegung“ bei Fortbildungen erworben hat, sondern dem es gelungen ist, im pädagogischen Konzept und Alltag, viel freie Bewegungs- und Spielzeit für die Kinder, täglich angeleitete Bewegungseinheiten sowie wöchentliche Bewegungsstunden zu verankern. Zudem verfügt das Hachenburger Kinderhaus über eine kindgerechte und bewegungsfreundliche Ausstattung der Innen- und Außenbereiche, engagiert sich in der Netzwerkarbeit mit sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen und hat Vorbild- und Multiplikatorenfunktion für andere Einrichtungen.

 

„Bewegungskitas sehen Bewegung und die Bewegungsfreude der Kinder als Grundlage für Bil-dung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung. Bewegung und Spiel als verbindende Elemente leisten aber auch einen wertvollen Beitrag zur Integration von Kindern in Kitas sowie in unsere Gesellschaft und tragen damit zur Chancengleichheit von Kindern bei. Die ‚Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz‘ stellen ebenfalls die besondere Bedeutung der Bewegung heraus. Die Auszeichnung soll das besondere Konzept und das Engagement bei der Umsetzung sichtbar würdigen und so andere Einrichtungen motivieren, diesen Vorbildern nachzueifern“, so die Ministerin für Bildung, Dr. Stefanie Hubig.

 

Als Bewegungskita zeigt das Hachenburger Kinderhaus nun auch nach außen, dass es einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und gegen Bewegungsmangel leistet sowie Bildungsinhalte bewegt gestaltet.

 

Bewegungskita Rheinland-Pfalz

Das Qualitätssiegel für Kindertageseinrichtungen

Das Profil „Bewegungskita Rheinland-Pfalz“ ist ein anerkanntes Konzept der Bildungs- und Gesundheitsförderung durch Bewegung und bietet viele Vorteile für Kinder, Eltern, Team und Träger. Bewerben können sich alle rheinland-pfälzischen Kindertageseinrichtungen.

 

Vorteile für die Kinder:

Eine Bewegungskita …

• stellt die Interessen der Kinder und deren Grundbedürfnis nach Bewegung in den Mittelpunkt des pädagogischen Handelns,

• fördert in besonderem Maße die Gesundheit der Kinder,

• unterstützt Bildungsprozesse und Schulfähigkeit durch Bewegung und Spiel,

• fördert die ganzheitliche Entwicklung und Selbstständigkeit.

 

Vorteile für das Personal:

Eine Bewegungskita …

• stärkt die Kompetenzen der Erzieher/-innen durch Selbsterfahrung und Wissenserweiterung in Zusatzqualifikationen,

• fördert Kompetenzen zur Gestaltung kindgerechter Bewegungsangebote,

• befähigt zu qualifizierter Elternarbeit,

• stärkt das Team durch ein gemeinsames Konzept.

 

Vorteile für die Einrichtung:

Eine Bewegungskita …

• profiliert sich mit einem besonderen Konzept in der Öffentlichkeit und gegenüber anderen Einrichtungen vor Ort,

• arbeitet intensiv mit anderen Institutionen zusammen,

• besitzt Modellcharakter und hat Vorbildfunktion für andere Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz durch ein kindgerechtes Konzept,

• erfüllt die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz durch ein kindgerechtes Konzept.

 

 

Das Qualitätssiegel wird vom Verein

Bewegungskindertagesstätte Rheinland-Pfalz e.V. verliehen.

 

Spende an Tafel: Hachenburg lebt Martinsgedanken

Es ist längst zur Tradition geworden: Die Erlöse aus dem von Hachenburger Grundschulen, Kindergärten und der Kulturzeit organisierten St. Martinsfest kommen jedes Jahr einer gemeinnützigen Organisation zugute. Diesmal konnten Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Kulturreferentin Beate Macht stellvertretend einen Spendenscheck von 865 Euro an Johanna Kunz von der Hachenburger Ausgabestelle der Tafel Westerwald übergeben.

Kulturreferentin Macht liegt es am Herzen, bei diesem Fest den Martinsgedanken zu leben. Und dies treffe beim diesjährigen Spendenempfänger besonders zu. Die Helfer der Tafel sammeln überschüssige und einwandfreie Lebensmittel ein und verteilen sie an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen in den acht Ausgabestellen des Westerwaldkreises. 103 Haushalte mit 135 Erwachsenen und 78 Kindern nehmen momentan dieses Angebot in Hachenburg und Umgebung an, berichtete Johanna Kunz (Diakonisches Werk Westerwald). Zurzeit unterstützten rund 40 Ehrenamtliche die Ausgabestelle in der Löwenstadt.

Stadtbürgermeister Leukel zeigte sich zufrieden mit dem Spendenbetrag. Trotz schlechten Wetters lockte der Martinsumzug mit dazugehörigem Feuer viele Menschen an. Mit der Zuwendung wolle die Stadt insbesondere Gruppen und Organisationen unterstützen, die eher weniger von der allgemeinen Spendenbereitschaft profitierten. Im Fall der Hachenburger Tafel-Ausgabestelle finanziert sich der laufende Betrieb komplett aus Spenden, erklärte Kunz. Dazu zählen etwa Kosten rund um das Abholfahrzeug, Strom, Verbrauchsmaterial oder die Anschaffung von Kühlgeräten.

Die Lebensmittel selbst werden von Märkten abgegeben. Kulturreferentin Macht und Stadtbürgermeister Leukel zeigten sich beeindruckt von der Arbeit der Tafeln. Das Stadtoberhaupt abschließend: „Ganz viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger setzen sich ehrenamtlich füreinander ein. Auf dieses überwältigende ehrenamtliche Engagement in Hachenburg bin ich sehr stolz.“

Die Hachenburger Ausgabestelle ist übrigens noch auf der Suche nach weiteren Helfern, verdeutlichte Kunz. Interessierte können sich bei ihr telefonisch unter 01575 0678056 oder 02663 9430-0 melden.

 

INFOS:

In Deutschland landen jährlich viele Tonnen guter Lebensmittel im Müll. Gleichzeitig leben viele Rentnerinnen und Rentner, Alleinerziehende, Familien, Menschen in Arbeitslosigkeit, Flüchtlinge oder Berufstätige im Niedriglohnsektor in finanzieller Bedrängnis. Mit hohem ehrenamtlichem Engagement entsteht eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel, denn die Tafeln verteilen um, was bereits da ist. Überschüssige und einwandfreie Lebensmittel werden eingesammelt und gegen einen symbolischen Betrag an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte verteilt.

 

Vorschulkinder des Kinderhauses begrüßten Stadtbürgermeister Stefan Leukel zur Vorleseaktion am Bundesweiten Vorlesetag

Schon am Morgen des weltweiten Vorlesetags (16. November 2018) zeichnete sich die Vorfreude und Spannung in den Gesichtern der Vorschulkindern ab. „Herr Leukel, der Bürgermeister, kommt heute zu uns und liest ein spannendes Buch!“ erzählten sie sich aufgeregt.

 

Mit einem Stapel Bücher unter dem Arm begrüßte Stadtbürgermeister Leukel die Kinder. Zusammen entschieden sie sich für das Buch „Weißt du wo die Baumkinder sind?“ und tauchten gedanklich in die Wälder ein, um diese zu erkunden und deren Bewohner kennenzulernen. Wegbegleiter fanden sie in den Buchfiguren Piet dem Eichhörnchen und Peter dem Förster.

 

Selbstgemalte Bilder für das Stadtoberhaupt und ein gemeinsames Mittagessen im Bistro des Hachenburger Kinderhauses rundete den aufregenden Vormittag ab.

 

Der Bundesweite Vorlesetag soll ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens setzen. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Der Vorlesetag gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands und fand in diesem Jahr bereits zum 15. Mal statt.